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© 2006-2007 Robert Hagge

 

 

 

Agility ist eine aus England stammende Hundesportart und bedeutet soviel wie Flinkheit oder Wendigkeit.

Agility ist ein Geschicklichkeitssport mit dem Ziel, daß der Hund einen Parcours, bestehend aus verschiedenen Hindernissen in einer bestmöglichen Zeit fehlerfrei überwindet. Dabei wird der Hund ohne Leine vom Hundeführer durch Worte oder Körpersprache durch den Parcours geführt. Der  Hindernisparcours wird für jeden Lauf individuell durch einen Leistungsrichter gestaltet. Vor dem Lauf hat der Hundeführer 5 Minuten Zeit sich den Parcours einzuprägen und den optimalen Laufweg für sich und den Hund herauszufinden.

Man unterscheidet in 3 Größenklassen, Mini, Midi und Large. Die einzelnen Klassen unterscheiden sich dabei durch die Höhe der Hindernisse. Außerdem erfolgt eine Einteilung in 4 Agility - Stufen, von A0 bis A3, zusätzlich werden extra Läufe für Senioren angeboten.

Ein Video sagt natürlich mehr aus, als tausend Worte!!!

Entstehung:

Im Jahre 1978 sollte Rahmenprogramm der Crufts Dog Show in England den Besuchern eine neue Attraktion geboten werden. Also entstand während der Vorbereitungen zur Crufts Dog Show die Idee einen Hindernisparcours für Hunde, ähnlich dem Springreiten für Pferde zu entwickeln. Man entwarf verschiedene Geräte und trainierte einige Hunde darauf. Die ersten Vorführungen waren ein riesiger Erfolg und das Publikum war begeistert. Kurze Zeit später wurde die Sportart schon in Hundevereinen betrieben und ein offizielles Regelwerk wurde erstellt.

In Deutschland wurde Agility das erstmalig auf der FCI - Hundeausstellung 1991 in Dortmund vorgestellt und wurde begeistert aufgenommen. Inzwischen gehört Agility zu den etablierten Hundesportarten in Deutschland und wird in sehr vielen Vereinen angeboten, Tendenz steigend.

Ein klassicher Agility - Parcour beinhaltete in der Regel alle Hindernisse, zusätzlich gibt es noch den Jumping und dabei wird auf die Kontaktzonengeräte verzichtet.

  • Sprünge, in verschiedenen Varianten. Die Standardvariante ist die Stangenhürde, welche mal einzeln aber auch als Doppel gestellt wird. Außerdem gibt es noch den Reifen, Weitsprung, Buschhürde und das Viadukt. Das besondere an der Buschhürde und dem Viadukt ist, daß der Hund nicht hinter das Hindernis schauen kann.

  • Kontaktzonengeräte sind die A-Wand, der Steg und die Wippe. Diese Geräte besitzen jeweils am Anfang und am Ende andersfarbige Zonen, welche der Hund mit mindestens einer Pfote berühren muß, sonst gibt es Strafpunkte.

  • Bei den Tunneln gibt es zwei Varianten, zum einen der feste Tunnel, welcher gebogen, gekrümmt oder auch gerade aufgestellt werden kann. Zum anderen wäre da noch der Sack-Stofftunnel, dessen Ausgang aus weichen Stoff besteht.

  • Der Slalom ist das wohl anspruchsvollste Gerät im Agility, er besteht aus 8, 10 oder 12 Stangen. Bis zur regelmäßig fehlerfreien Bewältigung des Slaloms vergehen etliche Übungsstunden.

  • Der Tisch ist das am wenigsten eingesetzte Gerät im Agility, auf ihn muß der Hund 5 Sekunden verweilen und die Auf- und Abgangsseiten werden vorher festgelegt.

 

Agility für Katzen?

Konnte ich selbst kaum glauben, aber überzeugt euch selbst: ICAT - Privacy Policy.

 

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